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Oktober bis Dezember '20
Die dunkle Jahreszeit bricht an, an den meisten Morgenden taucht der Nebel Mourning Hill in ein erstickendes Grau. Wer spätabends noch unterwegs ist, sollte sich nicht nur warm anziehen, sondern auch vorsichtig sein: Die Geschichten von Entführung und Mordverdacht tauchen die Stadt in Unruhe.

31. Oktober 2020  Stadtfest
04. November 2020  Festnahme von Thomas Alridge



Mourning Hill, Oregon
Das "What Remains Of Innocence" ist ein Real-Life-RPG mit Mystery und Crime-Elementen, das sein L3S3V3-Rating voll ausschöpft, den Realismus mit Füßen tritt und sich mit den Bewohnern einer kleinen, beschaulichen Stadt an der Westküste der Vereinigten Staaten befasst. Der gute Ruf sämtlicher Bildungseinrichtungen eilt ihnen voraus, ihr Glanz überdeckt die düstere Vergangenheit des Ortes, der unter all dem Ruhm nur ein Ziel zu haben scheint: Das Schlechteste in seinen Einwohnern hervor zu bringen.
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Welcome to Mourning Hill

#1

1891 Die Mourning Hill Nerven- und Heilanstalt eröffnet ihre Pforten. Als erstes Institut Oregons, das es sich zur Aufgabe gemacht hat verstörte, geistig stark beeinträchtigte und körperlich unwiderruflich geschädigte Menschen zu behandeln, muss es von Anfang an einem starken öffentlichen Druck standhalten. Um den Anforderungen zu allen Zeiten gerecht zu werden, siedeln Ärzte, Pfleger und Schwestern ihre Familien in eigens dafür errichtete Gebäude um. Schulen entstehen, ein Krankenhaus wird in Rekordzeit aus dem Boden gestampft und es gelingt sogar, basierend auf den ersten, publik gemachten Erfolgen der intensiven Therapien der Heilanstalt, eine Universität zu errichten, die sich dem Studium der Kranken widmet. Die Aufzeichnungen der blühenden, wachsenden Stadt lassen sich bis zum Jahr 1965 zurückverfolgen.
Dann enden die Berichte abrupt, Personalakten wurden von einem Feuer zerstört, das die Anstalt fast bis auf die Grundmauern niederbrennt. Viele Einwohner ziehen nach dem Vorfall über Nacht aus der küstennahen Stadt weg und lassen nicht nur die Idylle des Witchwood Forest hinter sich, sondern auch all jene Dinge, über die man sich nur hinter vorgehaltener Hand unterhalten hat und die man vor geliebten Personen lieber geheim hielt.


2020 Ereignisreiche 129 Jahre nach der Eröffnung der Klinik und nur 54 Jahre nach dem verheerenden Brand, ist die Stadt Mourning Hill, die nach seinem einstig erfolgreichsten Geschäftsmodell und den Gerüchten benannt wurde, man könnte das Stöhnen und Klagen der ehemaligen Patienten während nebeliger Nächte zwischen den Laubbäumen hervorquellen hören, zu einem Schauplatz der Moderne und des künstlerischen Fortschritts geworden. Nationale Bekanntschaft erlangte die Stadt durch die privat finanzierte Hawthorne Academy. Mit ihrem Schwerpunkt auf Fotografie und Film und den namenhaften, bereits etablierten Künstlern, die die Highschool hervorgebracht hat, leistet die Academy zweifellos Pionierarbeit! Aber auch die Wissenschaften und der Sport kommen nicht zu kurz.
Ebenfalls prestigeträchtig macht die Oaktree University von sich reden, die sehr darum bemüht ist, an die lokalen Abschlüsse anzuknüpfen und die Jugend von Mourning Hill in Sachen Bildung auf den richtigen Weg zu bringen. Weniger schillernd, aber deswegen absolut nicht unbedeutend, präsentiert sich die Mourning Hill Highschool. Die öffentliche Schule investiert viel Zeit, Disziplin und Liebe in jene SchülerInnen, die einen anderen, aber sicherlich genauso vielversprechenden Weg zum Erfolg einschlagen!
Alles in allem kann man sagen, dass die Stadt aus ihrer alten Geschichte gelernt hat. Mit einem Herz aus Tradition und einer Seele aus Ehrgeiz und Willensstärke, lockt die Stadt mit einer familiären Gemeinde, dem beständigen Wunsch, Potenziale zu nutzen und jedes Jahr auf’s Neue die schönsten Erntedank-, Halloween- und Weihnachtsfestbanner über die Hauptstraße zu hängen, die Oregons und Umgebung je gesehen hat. Fast könnte man vergessen, dass bei dem großen Feuer 42 Menschen ums Leben kamen und dass all diejenigen, die die Stadt nie verlassen haben, noch immer fest davon überzeugt sind, dass es sich dabei nicht um einen Unfall gehandelt hat.


Aber Mourning Hill vergisst nicht – und es verzeiht nicht.

what remains of innocence


Küstenstadt in Oregon ● Jahr 2020 ● L3S3V3/FSK18+
Real-Life-RPG ohne Zwang zum Realismus
Fokus auf Schülern & Studenten ● Crime- & Mystery-Elemente



#2

Von Stalking über Cybermobbing, Belästigung und Diebstahl zu Körperverletzung, Vergewaltigung und sogar Mord: Mourning Hill hat alles. Oder doch nicht?



Dort, wo Menschen sind, wird es auch immer Gewalt geben und das in all ihren Facetten. Wie damit umgegangen wird, unterscheidet sich allerdings von Ort zu Ort und unsere beschauliche Küstenstadt selbst hatte schon immer ihre eigene Auffassung davon, was toleriert und worüber die Nase gerümpft wird. Eine Gemeinde, die auf einer eher katholisch ausgerichteten Glaubensphilosophie basiert, die weiß, wann wer sonntags nicht in die Kirche geht, ihren merklichen Anteil älterer, reicher Einwohner hat und bestimmt irgendwo eine Nachbarschaftswache aus 40 bis 45-jährigen Muttis besitzt, die alle Karen heißen und den Manager sprechen wollen, hat auch 2020 noch Probleme mit durchgreifenden Gesetzen im Bezug auf Telefonterror, Cybermobbing, Rassismus und Stalking. Hier gilt oft noch das Motto: solange kein körperlicher oder fremd-verschuldeter, finanzieller Schaden entstanden ist, gibt es auch kein Verbrechen.

Ausnahmen bestätigen die Regel:

  • Es kann vermehrt zu ernsthaften Anzeigen gegen Afroamerikaner, Latinos oder ähnliche Minderheiten schon bei kleinen Vergehen kommen
  • Wie bereits erwähnt verfolgt die Polizei vor allem auch gegen Homosexuelle eine eher feindliche Verhaltenspolitik. Vor allem angebliche Belästigung kann Arrest zur Folge haben
  • Beschwerden von diesen beiden Ausnahmen ausgehend fallen statistisch überdurchschnittlich häufig unter den Tisch



Wenn es um Diebstahl, Einbruch, Körperverletzung, Totschlag, Kindesmissbrauch und vorsätzlichen Mord geht, greift das MHPD hingegen vehement durch. Es mag sein, dass vor allem Sachschäden noch immer mit Vorurteilen und Rassismus durchsetzt sind - also öfter zuerst dunkelhäutige oder ausländisch-wirkende Mitbürger verhört und ggf. vorläufig verhaftet werden - aber am Ende wird fast immer der eigentliche Verbrecher erwischt. Trash ist Trash, egal ob weiß, schwarz oder gelb-gestreift. Die Tendenz, sich eher auf die Seite der Reichen zu stellen und die Schuld bei den Armen zu suchen kennt offenbar keine Farbe.


Besonders wichtig ist jedoch, dass Mourning Hill zu jeder Zeit den Anschein wahren will, dass es auf ihren Straßen sauber zugeht und es keine wirklichen Verbrechen gibt!



Die Gründe hierfür sind vielfältig, aber der wichtigste wäre wohl der, dass niemand sein Kind an eine teure Privatschule schicken würde, wenn bekannt wäre, dass die beherbergende Stadt ein krimineller Hot-Spot ist. Geld ist ein absolut entscheidender Faktor für den Umgang mit vielen Dingen und noch bezieht die Stadt genug von dem alten Adel und der Hawthorne Academy, dass sich Korruption in Grenzen hält.

  • Probleme werden solange unter den Teppich gekehrt, bis sie drohen ans Tageslicht zu kommen. Dann werden sie schnell und kaltherzig aus der Welt geschafft
  • Prostitution, Drogen- und Waffenhandel jeder Art werden besonders energisch vom öffentlichen Blick ferngehalten. Die Polizei bemüht sich in diesen Fällen auffallend, es ist äußerste Vorsicht und Diskretion geboten!
  • Es gibt niemals einen Zusammenhang oder Serien. Alles ist immer ein Einzelfall und irgendjemand wird dafür verantwortlich gemacht - manchmal muss das nicht der eigentliche Täter sein



Logischerweise kann niemand überall seine Augen und Ohren haben. Vor allem nicht bei dem kümmerlichen Gehalt eines Streifenpolizisten, weswegen die dunkle Seite der Stadt genug Orte und Gelegenheiten zum üppigen Wachsen und Gedeihen hat. Wer von 9 to 5 arbeitet, wird wohl wenig davon mitbekommen. Wer sich aber hin und wieder nachts auf die Straßen traut, vor allem zu den Randgebieten schlendert und ein bisschen Bargeld dabei hat, der wird in einer verzerrten Spiegelwelt einer gänzlich anderen Realität landen. Vor allem eine örtlich ansässige Bikergang scheint hierfür sowas wie ein Portal zu sein.


The Rats


Ihre Fassade ist eine Kneipe, die sich The Ravaging Rat nennt und zähneknirschend auch von offizieller Seite hingenommen wird, denn: bisher konnte ihnen nichts Illegales nachgewiesen werden. Der Eintritt ist ab 18, da sich das heruntergekommene Lokal nicht nur mit hartem Alkohol, sondern auch mit Stripperinnen über Wasser hält. Besondere Markenzeichen der Gang sind die dunklen Lederjacken mit dem Wappen einer blutigen Ratte auf dem Rücken und dem rechtem Oberarm, als auch die oft teuren, individuell angepassten Motorräder, deren lautes Röhren schon von Weitem zu hören ist. Mit einem Bein im Tagesgeschäft...

...und mit dem anderen im Waffenhandel. Dass dazu eine beachtliche Portion Gewalt gehört, versteht sich von selbst und während sich die, inklusive gratis gereichter Einschüchterung, oftmals gegen andere richtet, gehen die Mitglieder auch untereinander recht rau miteinander um. Sie verstehen sich als Familie, aber man lässt sich auch nur ungern von den eigenen Geschwistern beklauen und belügen. Den Status einer Ratte muss man sich verdienen, die eigene Loyalität muss man immer wieder beweisen und wer glaubt, man könnte einfach so aussteigen, der irrt sich. Einmal eine Ratte, immer eine Ratte.

  • Aufnahme grundsätzlich ab 18, außer, besondere Umstände machen eine frühere Mitgliedschaft möglich
  • Der Aufnahmeritus ist oft mit einer Aufgabe für die Rats verbunden und wird jedem Neuling von einem älteren Mitglied mitgeteilt
  • Im Anschluss gibt es die Lederjacke, das Motorrad muss man sich selbst besorgen
  • Solange man seinen Teil zum Erfolg beiträgt, kann man bei den Rats wirklich eine Familie finden
  • Es gibt allerdings nur sehr wenig, was das Pack verzeiht




Obwohl das nun recht ausführlich war, möchten wir darauf hinweisen, dass nichts in Stein gemeißelt ist und man sich gern bei uns melden darf, sollte die eigene Charakteridee mit irgendetwas nicht richtig zusammenpassen. Reden geht immer, vor allem, wenn es Sinn macht und die Stadt bereichern würde. Trotzdem: Kontraste sind wichtig und gut, sie bringend die nötige Aufregung und Spannung in eine Geschichte und damit man in Mourning Hill nicht plötzlich auch von den Bäumen abgestochen und den Schmetterlingen vergiftet wird, waren wir so frei, euch einen kleinen Rahmen zu bieten. Hängt damit nun gern eure Charaktere auf *zwinker*



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