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Dezember 2020 bis Februar '21
Während der Nebel in den Bergen um Mourning Hill immer dichter wird, neigt sich das Jahr dem Ende zu und in der Stadt wird die Festtagssaison eingeläutet. Es empfielt sich, für Thanksgiving und Weihnachten schon mal das Fotolächeln zu üben und ein paar Ratschläge zu sammeln, wie man sich anständig vor seinen Verwandten benimmt. Wer nicht in der Lage ist, die Ferien zu genießen, quält sich lieber mit Gedanken an die anstehenden Klausuren und wenn diese einen nicht zum Frösteln bringen, dann wenigstens die rasant fallenden Temperaturen. Schnee wird zwar erst Mitte Dezember erwartet, aber den Eiskratzer sollte man trotzdem parat halten.


Mourning Hill, Oregon
Das "What Remains Of Innocence" ist ein Real-Life-RPG mit Mystery und Crime-Elementen, das sein L3S3V3-Rating voll ausschöpft, den Realismus mit Füßen tritt und sich mit den Bewohnern einer kleinen, beschaulichen Stadt an der Westküste der Vereinigten Staaten befasst. Der gute Ruf sämtlicher Bildungseinrichtungen eilt ihnen voraus, ihr Glanz überdeckt die düstere Vergangenheit des Ortes, der unter all dem Ruhm nur ein Ziel zu haben scheint: Das Schlechteste in seinen Einwohnern hervor zu bringen.
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ab Januar 2021:
Casting und Bekanntgabe der Besetzung für die Inszenierung von "Dear Evan Hansen" an der Hawthorne Academy. (related Scenes 1 2)

22. Dezember 2020:
Der Schülerpräsident der Hawthorne Academy legt überraschend sein Amt nieder. (related Scene)

10. November 2020:
Versuchter Einbruch in der Fleet Street. Dem verletzten Täter gelingt die Flucht. (related Scene)

06. November 2020:
Anonym auf Logbook geäußerte Drohungen und Verleumdungen sorgen für Wirbel an der Hawthorne Academy. (related Scene)

05. November 2020:
Der seit einer Woche vermisste Hawthorne-Schüler wird tot im Witchwood Forest aufgefunden. Ein Verbrechen ist nicht ausgeschlossen. (related Scene)
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#1

the man who smiles when
things go wrong has thought
of someone to blame it on


Hyacinth Steiner
>> started in the gutter >> the undertaker

Stone ist nicht grade der Mensch fürs Grobe, aber er ist derjenige, den man ruft, wenn der Mensch fürs Grobe mit seinem Job fertig ist - und einem klar wird, dass die Idee mit dem "das Problem ein für alle mal aus dem Weg räumen" in der Theorie vielleicht gut klingt, in der Praxis aber mit dem Ableben des Problems erst so richtig anfängt.


Wo anderen die Gefühle den Kopf vernebeln, bleibt Stones Blick gestochen scharf. Seine Empathielosigkeit und sein zusätzliches Desinteresse, an den Befindlichkeiten der Menschen um ihn herum, haben zwar bisher fast jede echte Freundschaft im Keim erstickt, eignen sich aber hervorragend dazu, wenn es darum geht, anzupacken und den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Denn Stone fragt nicht einmal nach, wer für das Problem verantwortlich ist, eine Bemerkung über Soylent Grün und innerhalb der nächsten 12 Stunden sind auch die letzten Überreste sowieso Geschichte. Wenn es um das Verwischen von Spuren und das Entsorgen von Beweismaterial geht, entwickelt die eigentlich so graue, unscheinbare Ratte plötzlich die Kreativität eines manischen Künstlers auf MDMA.

Im Alltag verbirgt sich unter der schartigen Lederjacke ein absolut durchschnittlicher 25-jähriger. Hyacinth arbeitet als Archivar für seine Geburtsstadt Mourning Hill, lebt mit drei Möchtegern-Hippie-Studenten in einer WG am Waldrand und hört seit fast einem Monat den Soundtrack des Dracula-Musicals auf Endlosschleife.
Übersetzt heißt das, er hat eine Menge Zeit zum Nachdenken, kennt sich hervorragend mit der Stadt und ihrer Umgebung aus, hat eine deutliche Meinung zur Rettung der Welt (ist sinnlos, versuchts gar nicht erst), bekommt ne ganz akzeptable Guacamole hin und ist es gewohnt, sich Drama auszusetzen, ohne tatsächlich in dieses hineingezogen zu werden.

Was an Steiner - wie ihn seine Kolleg*innen und Mitbewohner letzten Endes noch am ehesten nennen - allerdings trotz aller Unscheinbarkeit, die nicht selten an Unsichtbarkeit grenzt, negativ auffällt, ist deutlich offensichtlicher an seinen Ein-Mann-Tatortreiniger-Job bei den Rats gekoppelt, als man bei einem so misstrauischen und berechnenden Menschen eigentlich glauben würde.
Aber Humor ist eben wie Geschmack, und Steiners ist gelinde gesagt beschissen. Er hat keinerlei Gefühl für Ort, Zeit und Kontext - und dafür, dass es für manche Themen vielleicht nie den richtigen Moment gibt, um mit ernster Miene und gelangweiltem Tonfall darüber zu scherzen. Er macht keinen Hehl aus seinem Nihilismus und hätte in einem anderen Leben vielleicht den perfekten Joker-Nachfolger gegeben, wenn da nicht das kleine aber feine Problem wäre, dass Steiner die Welt, und alles was auf und mit ihr geschieht, völlig egal wäre. Es geht ihm nicht darum, seine Spur auf ihr zu hinterlassen, oder soe gar brennen zu sehen. Für ihn ist sein Leben in etwa so echt, wie ein Traum oder ein Videospiel mit besonders guter Grafik und die Teilnahmslosigkeit an den teils schweren Gewaltverbrechen, an denen er mal mehr, mal weniger direkt beteiligt ist, macht ihn auf seine Weise mindestens ebenso gefährlich, wie die Sadist*innen, Psychopath*innen und Mörder*innen, mit denen er assoziiert.

nothing's set in stone

» Geplant ist eine Verwandtschaft mit David Steiner (Cousins o.ä.)
» Stones Aufwachsen war von Verlust und Vernachlässigung geprägt, weshalb er Beziehungen jeglicher Form keine große Bedeutung beimisst, abstruserweise aber grade wegen seiner Zurückhaltung einen recht angenehmen Zeitgenossen abgibt
» Er ist in Willow Bay aufgewachsen und kommt aus einer Fischerfamilie. Eventuell hat er auch selbst auf einem Schiff angeheuert, um seiner Familie zu entkommen
» Eine gewisse Zeit seines Lebens verbachte er bei den Lost Boys im Wald
» Er selbst hat noch nie einen Menschen getötet oder schwerwiegende Verbrechen begangen, was aber mehr mit dem damit verbundenen Aufwand zusammen hängt, als mit Moral oder Skrupeln
» Ist genau genommen 99% der Zeit dafür zuständig, irgendwelche Kleinigkeiten zu entsorgen oder durch seine Präsenz zusammen mit den anderen Ratten irgendwo als Bikertruppe Eindruck zu schinden, ist aber trotzdem vor allem als Freelancer-Bestatter bekannt, weil das nun mal cooler klingt als Statist Nummer 74 (außerdem hat er letztens einen versehentlich überfahrenen Hund verbuddelt, das macht schon mal eine Leiche in diesem Jahr)
» Stone ist kein Psychopath, er verfügt zwar nur über sehr begrenzte Gefühle, ist allerdings alles andere als impulsiv, manipulativ oder charmant
» Er gehört seit sechs oder sieben Jahren zu den Rats und hat sich seine Mitgliedschaft über Jahre durch Botengänge etc. erarbeitet, bevor sein tatsächliches Talent mehr oder weniger zufällig erkannt wurde



before the rat race starts

As obvious ist Stone noch alles andere als fertig. Bisher habe ich eigentlich nur möglichst bescheuerte Namen rausgesucht und Killi und Lara im Berzug auf Relations genervt, aber da Stone immerhin zu einem doch recht wichtigen Gesuch gehört, dachte ich ich erstelle mal so schnell wie möglich eine Vorstellung, bevor sich in meinem Kopf eine Idee festfährt, die so überhaupt nicht mit dem zusammen passt, was Danny/Ju/andere sich wünschen würden.

Ben Nordberg würde ich als faceclaim durchaus behalten, der ist auf jeden Fall ne gute Ergänzung für meine blonde Twink Truppe. Alterstechnisch wird Stone vermutlich 25 und Geschlecht/Pronomen übernehm ich auch vom Gesuch.
Im Bezug darauf, auf welche Art uns Weise Stones Sichtweise auf Tod etc. verzerrt ist, bin ich noch nicht komplett sicher, allerdings glaube ich, dass er einen ziemlich nonchalanten Umgang damit hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass er zwischen Leben und Tod keinen echten Unterschied sieht, weil er sich sowieso als wenig am Leben teilhabend empfindet und auch seine eigenen Gefühle (wenn sie denn mal auftreten) in den meisten Fällen gar nicht als solche erkennt. Starke (emotionale) Reaktionen auf Aussagen oder Geschehnisse irritieren ihn aus diesem Grund ziemlich, weil er die Vorstellung, irgendwie von außen beeinflusst zu werden, absolut absurd findet.
Er unterstützt aktiv die Ansicht, dass richtig und falsch absolut hinfällig sind und lehnt jeden Versuch dem Leben Ordnung oder gar eine Bedeutung zu geben ab. Dieser Nihilismus ist für ihn ein Ruhepol und eine akzeptable Erklärung für seine menschlichen Defizite und in seinen ersten Kindheitserinnerungen verwurzelt.
Mit dem Verschwinden, beziehungsweise Tod seiner kleinen Schwester, hat die Aussicht auf den Tod für Stone absurderweise jegliche Bedrohung verloren, da er gemerkt hat, dass sein eigenes Leben sich dadurch nicht grade nennenswert verändert hat.
Die bisherige Idee ist, dass Stone mit circa 16 auf einem Schiff angeheuert hat, vielleicht ein oder zwei Jahre unterwegs war und dann nach Mourning Hill zurückgekehrt ist, wo er sich schließlich Nils Truppe angeschlossen hat. Nach einiger Zeit wars mit dem Wahlfamiliendasein dann aber auch wieder genug, die Struktur des bürgerlichen Lebens war dann doch angenehmer.
Bisher bin ich noch am Überlegen, wie er zu den Rats gekommen ist. Entweder er hat eine der Ratten im Gefängnis kennengelernt (es wäre gut vorstellbar, dass Stone eine generelle kriminelle Ader hat, weil sich Gesetze ziemlich mit seiner Philosophie schneiden), oder ein ehemaliger Fischergenosse hat ihm den Kontakt ermöglicht, oder Stone war einfach zur richtigen/falschen Zeit am richtigen/falschen Ort.

Joah, das wäre es so bisher. Ich bin mir bisher noch unsicher, wie 'hörig' Stone generell sein soll, aber ich möchte ihn weder zu einem absolut teamunfähigen Einzelkämpfer, noch zum durch und durch hündischen Mitläufer machen. Ich denke ich finde besonders die schizoide Persönlichkeit, die im Gesuch durchgekommen ist sehr interessant, und möchte insbesondere darauf bauen. Da er dadurch aber so einige Probleme mit der Stabilisierung eines sozialen Umfelds hat, dachte ich es wäre gut, ihm eine aktiv geschriebene Familie (die Steiners) zu geben, ihn zu einem Langzeit-Rats-Mitglied zu machen und ihm ein paar Mitbewohner zu geben, über die sich vielleicht die ein oder andere Connection bilden lässt.




#2
Sascha sparkle

Grundsätzlich gefallen mir die Gedanken, die du dir bislang zum Undertaker gemacht hast, schon mal sehr gut - auch, wenn sein Name ein bisschen furchtbar ist. No offense Joy

Dass er abseits von möglichen Gefahrensituationen und Schauplätzen von Gewaltverbrechen eher ein unscheinbarer Loner ist, passt gut zu den restlichen Rats (#Teamsozialunfähig, woop) und als Archivar für die Stadt kann ich ihn mir auch gut vorstellen.

Konkreteres können wir ausmachen, wenn du weißt, wann er wo gewesen ist. Kann mir aber vorstellen, dass Luke ihm mit einem gewissen Misstrauen begegnet, weil er im Gegensatz zu Stone berufsbedingt zwar häufig mit dem Tod in Kontakt kommt, sich aber eine gewisse Sensibilität erhalten hat.

Davon ab kannst du mich natürlich auch während der Planung immer gern anhauen. You know where to find me Moony
#3
Danny Praysparkle

Also ich bitte dich, sein Name ist ja wohl mehr als ein bisschen furchtbar!
& ich zitiere:
Yogawiki schrieb:

Hyazinth : ist ein Edelstein und ein Heilstein, der in der Edelsteintherapie verwendet wird. Der Hyazinth ist nicht zu verwechseln mit der Hyazinthe, die eine Pflanze ist und auch in der Naturheilkunde eingesetzt werden kann. Der Hyazinth soll bei Verlusten helfen und die Atemwege schützen.

Aber nee ich geb zu das ist Zufall, ich wollte ihn einfach nur nach ner Blume benennen (und Tristan und Merlin waren mir als Namen dann doch zu mainstream, obwohl ich mich vielleicht mit guten Argumenten ("HALT STOP!" oder Kernöl oder so) umstimmen lasse.

Die Rats sind einfach die Selbsthilfegruppe für die anonymen Antisozialen, let't face it 1f605
Hatte mir überlegt, dass Archivar als Job eben ruhig genug ist, um währenddessen zu überlegen, wo man etwas (oder jemanden) am besten verschwinden lassen kann und wo man unauffällig auch Gegenden suchen kann, ohne "wo verstecke ich am besten eine Leiche" googlen zu müssen.

Das könnte ich mir eigentlich auch vorstellen, also dass Stone ein gewisses "unease feeling" auslöst. Er ist ja auf der einen Seite auch noch eher jung, hat aber auf der anderen schon zu viel Erfahrung mit Tod, Verlust etc als dass man seine dummen Sprüche, seine Einstellung etc nur damit abtun kann, dass er halt "noch keine Ahnung vom echten Leben" hat.

Dann versuche ich aber auf jeden Fall asap ne genauere Timeline auszubauen :)

And I'll find you!! Sparkleheart thanks for your feedback and your time!


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